ClimateNarratives

Klimawandel hat Stimmen. Und Gesichter.

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ClimateNarratives · persönliche Erzählungen

Klimawandel hat Stimmen.
Und Gesichter.

Martin Weier erzählt aus dem Ahrtal: von der Flut, vom Verlust – und davon, wie sich ein vertrauter Ort für immer verändert.

Worum es geht

Das Klima ist messbar. Wie Menschen den Wandel erleben, wird in ihren Stimmen konkret.

ClimateNarratives hört Menschen zu, die Klimafolgen erleben – und Menschen, die handeln. Ihre Stimmen verbinden Orte, Erfahrungen und politische Fragen. Nicht wir erzählen für sie: Sie erzählen selbst.

KlimafluchtWenn Klimafolgen Lebensgrundlagen zerstören, Sicherheit nehmen und Menschen zum Fortgehen zwingen.

Drei Stimmen · bei jedem Besuch neu gemischt

Wem möchtest du zuhören?

Drei persönliche Wege hinein – zufällig aus dem wachsenden Stimmenarchiv gewählt.

Signature-Format · Zwei Orte, eine Klimakrise

Ahrtal ↔ Karamoja

Deutschland

Zu viel Wasser. Zu plötzlich.

Eine Flut zerstört Häuser, Erinnerungen und das Vertrauen in einen vermeintlich sicheren Ort.

Martin hören →
↔
Uganda

Zu wenig Wasser. Seit Jahren.

Dürre und Nutzungskonflikte verändern Weidewirtschaft, soziale Regeln und den Alltag ganzer Gemeinschaften.

Esther hören →
Was verbindet?Verlust von Sicherheit, politischer Handlungsdruck und die Frage nach gerechter Anpassung.
Was unterscheidet?Ressourcen, historische Verantwortung und die Möglichkeiten, gehört zu werden.
Was bleibt offen?Wer trägt die Kosten – und wann wird Anpassung selbst zur Zumutung?

Projekt, Archiv, Werkstatt

Wir sammeln nicht nur Geschichten. Wir arbeiten mit ihnen.

ClimateNarratives ist kein fertiges Portal und kein Schaufensterprojekt. Es ist ein wachsendes redaktionelles Vorhaben: zuhören, nachfragen, einordnen, übersetzen, wiederkehren.

AUS DEM PROJEKTNOTIZBUCH / VERSION 03.1

Wie eine Erzählung entsteht

  1. Begegnen und zuhören
    Gespräche beginnen bei Erfahrungen, nicht bei erwarteten Antworten.
  2. Gemeinsam verdichten
    Stimme, Portrait, Ort und Kontext werden behutsam miteinander verbunden.
  3. Offene Fragen zeigen
    Widersprüche und Unsicherheiten bleiben Teil der Geschichte.
  4. Zurückkehren
    Was wurde daraus? Geschichten werden weitergeführt statt abgelegt.

Dossier · Einordnung

Klimaflucht: ein starkes Wort mit schwachem Rechtsstatus.

Menschen verlassen ihre Heimat wegen Dürren, Überschwemmungen, Stürmen, Ernteausfällen und Konflikten. Trotzdem ist „Klimaflüchtling“ keine eigenständige Kategorie des internationalen Flüchtlingsrechts. Persönliche Geschichten zeigen, was abstrakte Begriffe verdecken – und wo politische Antworten fehlen.

Dossier entdecken →
Persönliche Erfahrung
Was bedeutet Heimatverlust für einzelne Menschen?
Politischer Kontext
Welche Verantwortung tragen Staaten und Institutionen?
Transparenz
Quellen, Gesprächsmethode, Einverständnis und Aktualisierungsstand gehören zu jeder Geschichte.
Was wir nicht wissen
Unsicherheiten und offene Fragen werden sichtbar statt wegmoderiert.

Die Erzählung geht weiter

Welche Geschichte fehlt noch?

Du hast Klimafolgen erlebt, engagierst dich in einem Projekt oder kennst eine Perspektive, die gehört werden sollte? Wir hören zu.