Abdulkadir ALI GAMBO
AHMED*
Aïcha MAHMAT AHMAT
Aldom KAINTAR
Anatol GUNKEL
Balki IBRAHIM
Christiane Gregor
Clayton Valentín CHÚPATE
Eldrydd SMITH
Elisabeth STERN
Esther ATEM
Hermione GATTIBE TABO
Janina RIVERA
KHAN*
KLAUS*
Manfred FETTHAUER
Martin WEIER
Matthias BELLWALD
Monika RUNKEL
Na-ndoara ZEIN FADEL
Paul SCHUMACHER
Polly DI
Sadou BAH
Sebastian MÜLLER
USMAN
Zeigt, wie Umweltclubs in N’Djamena Verantwortung, Wissen und Handlungsspielräume weitergeben.
Erzählt, wie Umweltbildung junge Menschen prägt und wie aus frühem Lernen später selbst Verantwortung und Weitergabe werden.
Aldom Kaintar beschreibt, wie er als Schüler über ökologische Bildung ein neues Verhältnis zu Umwelt, Entwicklung und Verantwortung gewann – und später selbst zum Vermittler wurde. Seine Geschichte zeigt, wie langfristig prägend frühe Bildungsräume sein können.
Aldom Kaintar erzählt von einem Weg, der mit Umweltbildung in der Schule begann. Was zunächst als schulisches Lernen und Wettbewerb erschien, erwies sich für ihn als grundlegende Erfahrung: ökologische Fragen wurden verständlich, diskutierbar und praktisch erfahrbar. So entstand früh ein Bewusstsein dafür, dass Umwelt und gesellschaftliche Entwicklung zusammengehören.
Später wurde aus dem lernenden Schüler selbst jemand, der Wissen weitergibt. Aldom beschreibt diesen Übergang nicht als Bruch, sondern als Fortsetzung: Wer früh erlebt, dass Bildung Orientierung und Handlungsmacht schafft, übernimmt eher selbst Verantwortung. Seine Geschichte ist damit auch eine Geschichte von Weitergabe und Rollenwechsel.
Im Zentrum steht die Idee, dass Engagement nicht plötzlich entsteht, sondern wächst. Aus Unterricht werden Gespräche, aus Interesse wird Beteiligung, aus Beteiligung wird Verantwortung. Aldoms Erzählung macht sichtbar, wie stark junge Menschen durch konkrete Bildungsräume geprägt werden können – und wie aus ihnen später Träger einer ökologischen Öffentlichkeit werden.
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